Leben mit Behinderung!

Leben mit Behinderung!

By FBP Redakteur 4. November 2020 0 Comments

Menschen mit Behinderungen haben es in unserer Gesellschaft immer schwieriger. Die Vorurteile sind härter, verletzender und zerstören das Selbstbewusstsein der Betroffenen.
Schon in der Schule, fängt das Diskriminieren und Ausgrenzen an. Das Kind kommt dann in die Sonderschule, die schon sehr wichtig für die Förderung ist, verstärkt aber auch das Abstandhalten in unserer Gesellschaft.

Diese Einstellung ist nicht korrekt!

Ich wünsche mir mehr Gelegenheiten, wo sich beide Seiten kennenlernen können (z.B. Veranstaltungen).
Kinder haben eine sehr gute Eigenschaft. Sie machen keinen Unterschied, sie spielen miteinander. Diese gute Einstellung sollte man dem Kind nicht nehmen.
Das Problem wird im beruflichen Alltag immer größer, denn die beruflichen Möglichkeiten werden immer weniger. Es wird schon von vorhinein gesagt, dass das Kind es leider nicht schaffen wird.

Es sollte in den Schulen schon verstärkt darauf geachtet werden, welche Fähigkeiten das Kind hat. Jeder Mensch ist einzigartig und etwas Besonderes. Menschen mit Behinderungen haben auch Gaben die gefördert werden können. Sie gehören auch zu unserer Gesellschaft.

Wenn Kinder die Möglichkeit bekommen, einen Beruf zu erlernen, und bei einer Firma arbeiten können, freuen sich natürlich die Eltern darüber.

Der Betroffene ist glücklich, wenn dieser die Berufsschule mit LAP abgeschlossen hat. Ein Job ist dann die Krönung.
Wenn aber dann aus irgendeinem Grund dieser Arbeitsplatz nicht mehr existiert, kommen die Probleme. Bei Vorstellungsgesprächen hört man „Ich glaube nicht, dass Sie das schaffen“. Diese Aussage schwächt das Selbstbewusstsein der Betroffenen. Jede Absage ist eine zu viel.

Menschen mit starker Behinderung sind auf Betreuung angewiesen. In den meisten Fällen ist diese Betreuung die Familie.
Diese Familien sind glücklich, wenn das Kind lacht.

Bei Menschen, die auf Betretung angewiesen sind, haben es die Eltern, glaube ich, am schwersten. Diese Kinder brauchen am meistens Unterstützung von uns Mitmenschen und deren Eltern benötigen mehr als den kleinen Betrag, den sie vom Staat bekommen. Dieser hilft nur bei Besorgungen von notwendigen Hilfsmitteln, aber nicht seelisch. Natürlich sagt kein Familienmitglied, dass sie Unterstützung benötigen, denn es ist nicht einfach über so etwas zu sprechen.

Daher fordern wir:

Mehr Programme und Veranstaltungen, wo die Schüler zusammen sind. So könnten sie sich gegenseitig kennenlernen und die „gesunden Kinder“ auch sehen, dass die „Anderen“ auch vieles können.
Sie können sich unterhalten, Freundschaften knüpfen.
Mehr Praxismöglichkeiten, damit auch behinderte Teenager das Arbeitsleben kennen lernen können.
Bessere Unterstützung für Firmen, die Menschen mit Handicap einstellen und beschäftigen.
Firmen, die dies verweigern, müssen einen höheren Beitrag zahlen. Mit diesen Zahlungen werden spezielle Werkstätten unterstützt.
Kostenlose soziale und psychische Unterstützung für Eltern und Familien mit einem betroffenen Familienmitglied.
Höhere finanzielle Unterstützung für Eltern mit behinderten Kindern.

Euer Zoltan Andrasi