Commerzialbank – Teil des ÖVP/SPÖ Netzwerkes

Commerzialbank – Teil des ÖVP/SPÖ Netzwerkes

By FBP Redakteur 29. Dezember 2020 0 Comments

Die Berichte über die Causa Commerzialbank Mattersburg lesen sich wie ein schlechter Roman.

In dieser Causa ist wohl jede Straftat vertreten, die es im Betrug nur geben kann. Angefangen von Unterschlagung, bis hin zur Bestechung und möglicherweise auch um Geldwäscherei.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, kurz WKStA, untersucht aktuell die Causa Commerzialbank Mattersburg. Es geht um Bestechung und Geschenkannahmen, inoffizielle Provisionszahlungen um Weiterveranlagung des Geldes sicherzustellen.
Die ersten Hinweise wurde 2015 bereits an die Behörde weitergeleitet, dass es in der Commerzialbank Mattersburg Unstimmigkeiten geben könnte. Das Interesse an der Commerzialbank war aber in diesem Fall nicht groß. Diesbezüglich muss auch der damalige Finanzminister Rede und Antwort stehen.

4 Monate nach dem Bekanntwerden des Skandals, stehen nun die ersten Zeugen fest. Diese sollten bis Weihnachten befragt werden. Es gibt nur ein Problem an der Sache, die geladenen Personen, welche zur Befragung eingeladen sind, sind nicht verpflichtet oder bezieht sich die nicht Verpflichtung nur auf den Minister? Der ehemalige Bankchef Martin Pucher soll ebenso seine Aussage tätigen. Was verspricht man sich davon? Das er alles gesteht?! Das bezweifle ich sehr. Wie nicht anders zu erwarten blieb der Kronzeuge dem Bank-Ausschuss fern. Begründung gesundheitliche Gründe! Welch ein Zufall.
Durch den einstimmigen Beschluss der Zeugenliste vom 20.10.2020, sind die Formalitäten bis dato erledigt. Verfahrensrichter Walter Pilgermair stimmt zu: “In der Verfahrensordnung werden alle Auskunftspersonen gleichbehandelt.“ Das heißt, mit einer begründeten Entschuldigung sei es aber möglich.

Schön und gut, aber wie möchte man Zeugen befragen, wenn die Akten nicht vollständig sind? Die Landesstellen müssen liefern, anders die Bundesbehörde, diese kann nur ersucht werden, Akten zu Causa Commerzialbank auszuhändigen.
Immer wieder werden Gerüchte zum Commerzialbank-Skandal geschürt. Beweise gibt es für die Gerüchte keine. Tastsache ist, dass keiner dafür seinen Kopf hinhalten werden muss. Sogar dann nicht, wenn der Polizei flache Fährten gelegt worden sind.

Dieser schlecht verfasste Roman „Causa Commerzialbank“ wird nicht so schnell zu einem Ergebnis führen, denn die geschädigten werden wohl oder übel leer ausgehen.

Es ist wohl noch zu früh um zu sagen, dass die Geschädigten keine Entschädigung bekommen werden oder nicht.

634 Millionen Euro werden von den Gläubigern gefordert, 415 Millionen Euro hat der Masseverwalter bereits anerkannt. Es gibt noch so viel das in der Causa Commerzialbank Mattersburg überprüft gehört. Die Opfer der Causa fühlen sich im Stich gelassen, auch wenn die Einlagesicherung schon einige der Bankkunden entschädigt haben.
Anfang Dezember begann man ein Konzept zu erarbeiten, bezüglich der großen Baulücken in der Stadt. Großkunden dürften wohl den größten Schaden mit sich ziehen, aber bis Dato nicht sicher, ob sie Schadensersatz bekommen.

Es ist echt nicht zu fassen, was Geld mit den Menschen macht. Die Hälfte der Kredite waren gefälscht.

Nach 6 Monaten kommt das gesamte Inventar der Commerzialbank unter den Hammer – alles wird versteigert!

Eine Frage stellt sich noch – Was hat Landeshauptmann Doskozil damit zu tun?

Als erster wollte er jeglichen Anruf- und Nachrichtenverkehr offenlegen.
Nun aber meinte er, dass private Nachrichten keinen etwas angehen
Zitat von Herrn Doskozil: „dem Ausschuss geht es nichts an, wann ich mit meinen Kindern oder meiner Lebensgefährtin telefoniere.“

Er wolle die Daten mündlich vorlegen.

Geht das mit rechten Dingen zu? Steckt da mehr dahinter?
Wir werden wohl nie erfahren, ob Doskozil mitgefangen ist.
Dies zeigt wieder einmal, dass die Alt-Parteien bzw. Regierenden alles machen dürfen und wir, das Volk, ihnen egal sind.

!!! Wir fordern !!!

  • dass den Kindern Ihre Sparbücher wiederhergestellt werden, bzw. die Kinder Ihr Geld von den Sparbüchern bekommen!
  • dass Banken von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft werden und vor allem ohne Ankündigung einer Prüfung, diese durchgeführt werden!
  • Einen parteilosen Aufsichtsrat!
  • Offenlegung vom Nachrichten- und Anrufverkehr von Landeshauptmann Doskozil!